Glühwürmchen sind aus einem sehr traurigen Grund vom Aussterben bedroht

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Es gibt einen Hauptgrund für das Aussterben von Glühwürmchen- und zwar Menschen!

Wir alle haben schon Glühwürmchen gesehen. Diese magischen Kreaturen, die jeden Ort, an dem sie sind mit ihrem Leuchten erhellen. Aufgrund der Tatsache, dass ihr natürlicher Lebensraum immer mehr zerstört wird und durch den Einsatz von Pestiziden und auch von künstlichem Licht, sind sie vom Aussterben bedroht.

Das ist nicht nur äusserst traurig weil sie wunderschöne und magische Insekten sind, denn diese kleinen Tierchen sind viel mehr als du wahrscheinlich denkst! Glühwürmchen spielen in der Tat eine wichtige Rolle in unserem Ökosystem. Sie gehören zu einer weit verbreiteten und wirtschaftlich wichtigen Insektengruppe mit mehr als 2’000 verschiedenen Arten, die auf der ganzen Welt verbreitet sind.

In einer Studie, die von Sara Lewis, einer Professorin für Biologie an der Tufts University und leitende Forscherin für eine Studie über Glühwürmchen und ihre Populationen durchgeführt wurde, kam zu folgendem Entschluss:

Dadurch dass Glühwürmchen bestimmte Umweltbedingungen benötigen, um ihren Lebenszyklus abzuschließen und sie das oft nicht können, durch den stetigen Verlust ihres Lebensraums, wird ihre Population drastisch reduziert.

Sara Lewis sagt: “Viele Wildtierarten-Populationen gehen zurück, weil ihr Lebensraum schrumpft. Deshalb ist es nur weniger überraschend, dass der Verlust des Lebensraums als größte Bedrohung angesehen wird. Einige Glühwürmchen-Arten trifft es besonders hart, wenn ihr Lebensraum verschwindet, weil sie besondere Bedingungen benötigen, um ihren Lebenszyklus abzuschließen.“

Doch nicht nur den stetige Rückgang des Lebensraumes, sondern auch die Umweltverschmutzung wird als grosse Bedrohung für Glühwürmchen angesehen. Auch die Lichtverschmutzung hat im letzten Jahrhundert dramatisch zugenommen, und viele Nebenwirkungen treten sowohl bei Menschen als auch bei Tieren auf.

“Zusätzlich zur Störung des natürlichen Biorhythmus – einschließlich unseres eigenen – bringt die Lichtverschmutzung die Paarungsrituale der Glühwürmchen durcheinander”, erklärte Avalon Owens, Ph.D. Kandidat für Biologie bei Tufts und Mitautor der Studie. Man stellte in der Studie fest, dass nach Schätzungen mehr als 23% der Landoberfläche des Planeten nachts ein gewisses Maß an künstlicher Helligkeit erfahren. Und genau das stellt für Glühwürmchen ein grosses Problem dar.

Zudem sind aber auch Pestizide ein grosses Problem für die Insekten. Man fand heraus, dass Insektizide wie Neonicotinoide eine Störung empfindlicher Ökosysteme verursachen. Die meisten Insektizidexpositionen treten im Larvenstadium auf, da jugendliche Glühwürmchen bis zu zwei Jahre unter der Erde oder unter Wasser leben.

Auch kann die Tourismusbranche beschuldigt werden. Denn in Länder wie Malaysia und Thailand werden Touren angeboten, auf denen jährlich 200’000 Besucher durch Glühwürmchenfelder geführt werden.

Die meisten Beweise für die Anzahl der Glühwürmchen sind anekdotisch, und an dieser Stelle sind weitere Untersuchungen erforderlich. Aber eines steht fest: Die Insekten stehen vor einer ernsthaften Notlage.

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