Krebskranker Senior strickte bis an sein Lebensende über 9000 Wintermützen für Obdachlose

1922

Morrie Boogart ist ein bewundernswerter Mann. Im Jahr 2017 wurde bei ihm Hautkrebs und Nieren-Unterfunktion diagnostiziert und seitdem lebte der unheilbar kranke Senioren-Patient in der Hospiz-Pflegeeinrichtung Cambridge Manor in Grandville, Michigan.

Als seine Krankheit diagnostiziert wurde, liess er seinen Kopf nicht hängen und wollte weiter Gutes für die Menschen tun. So verbrachte er 15 Jahre seines Lebens damit, Hüte für Obdachlose zu stricken.

Durch sein Schicksal mit der schweren Krankheit und aufgrund seines Alters war er in der Mobilität stark eingeschränkt, was ihn bettlägerig machte. Doch auch durch seine Bettlägerigkeit liess er sich nicht davon abhalten, etwas Gutes zu tun. So verbrachte er jeden Tag trotzdem noch viele Stunden damit, zu stricken. Er war so gut in dem was er machte, dass er jeden Tag ein bis zwei Hüte fertig stellen konnte.

Morrie Boogart tat es gut, wenn er sich darauf konzentrieren konnte, anderen zu helfen, die weniger Glück hatten, anstatt sich auf sein Lebensende zu konzentrieren.

Als er und seine Geschichte bekannt wurden, begannen Menschen aus der ganzen Welt damit, ihm Wolle und Garn zu senden. Das war das einzige Geschenk, das er jemals wollte.

Im Laufe dieser 15 Jahre gelang es Boogart eine beeindruckende Zahl von über 9000 Wollmützen zu stricken, die an verschiedene Organisationen in der Region Grand Rapids, Michigan, ausgeliefert wurden.

Im Jahr 2018 verlor er dann seinen Kampf gegen die schwere Krankheit. Doch seine gute Tat wird uns für immer in Erinnerung bleiben.

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