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Vor 6000 Jahren war die Sahara-Wüste grün und regnerisch

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Eine neue Studie, die im Scientific Advances Journal veröffentlicht wurde hat bestätigt, was Wissenschaftler und Archäologen längst vermutet haben – die Sahara-Wüste war einst eine grüne und blühende Region der Erde, die von einer riesigen Anzahl von Menschen bewohnt war.

 Forscher an der Universität von Arizona haben durch eine ausführliche Analyse der marine Sedimente bestimmt, die in ganz Westafrika gesammelt wurden, dass die Region zu einer Zeit die zehnfache Menge des Niederschlages erlebt hatte, als heute. Laut Jessica Tierney, die die Studie leitete, hätte dies bedeutet, dass die weite Sahara-Wüstenregion sehr unterschiedlich ausgesehen hätte und für die menschliche und tierische Behausung weitaus gastfreundlicher gewesen wäre. Sie sagte, dass diese Periode, die sie und ihr Team die “Grüne Sahara” Zeit nennen, vor 5000 bis 11000 Jahren war. Die SAHARA-WÜSTE WAR EINMAL GRÜN UND VON MENSCHEN BESETZT. Archäologische Beweise haben lange darauf hingewiesen, dass dies der Fall sein könnte. Es gab eine große Anzahl von neugierigen Entdeckungen in der Vergangenheit, die vorschlugen, daß es ziemlich große Jäger-Sammlergemeinschaften gab, die einmal das jetzt trockene Land bewohnten. Diese Menschen hätten sich an den Tieren und Pflanzen gehalten, die in den Savannen und Wäldern in der Region anwesend gewesen wären. Die archäologischen Beweise deuten auch darauf hin, dass die Menschen sich allmählich aus der Region verzogen vor etwa 8.000 Jahren. Laut Tierney ist dies absolut konsistent mit der Wissenschaft. Die marinen Sedimente deuten darauf hin, dass es in der Sahara-Wüste tausendjährige Trockenperioden gab, etwa zur gleichen Zeit, als Menschen von der Region weggingen. “Es sieht so aus, als ob diese tausendjährige Trockenperiode Menschen dazu aufforderte zu gehen”, erklärte sie. Nach dem Massenexodus aus der Sahara-Wüste nach dem extremen Klimawandel kehrten einige Gemeinden wieder in die Region zurück. Nach Tierney und den archäologischen Beweisen, die aufgedeckt wurden, waren diese Menschen keine Jäger-Sammler, sondern waren nomadische Bauern, die Vieh erzogen. Das heißt, sagt Tierney, dass man die Trockenperiode als Trennzeichen zwischen zwei sehr unterschiedlichen Kulturen betrachten kann.

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